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Bewerbung als Berufsbetreuer im Amtsgericht Dresden

(auf Grundlage der Empfehlung der Landesarbeitsgemeinschaft für Betreuungsangelegenheiten im Freistaat Sachsen)

1. Vorbemerkung

Die Ansprüche an die Qualität der Betreuung sind im Wesentlichen in §§ 1896, 1897, 1901 und 1908 b BGB geregelt. Daraus ergibt sich, dass die Betreuer geeignet sein müssen, in dem gerichtlich bestimmten Aufgabenkreis die Angelegenheiten des Betreuten zu besorgen und ihn hierbei im erforderlichen Umfang persönlich zu betreuen. Die Betreuer haben die Angelegenheiten des Betreuten so zu besorgen, dass sie dessen Wohl entsprechen. Dazu gehört auch die Möglichkeit des Betreuten, im Rahmen seiner Fähigkeiten sein Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Weiterhin ist es Aufgabe des Betreuers, alle Möglichkeiten zu nutzen, die Krankheit und Behinderung des Betreuten zu beseitigen, zu bessern, ihre Verschlimmerung zu verhindern oder ihre Folgen zu mindern.

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Herabstufungen in Sachsen: Landesjustizminister ruft nach dem Bund

Martens: BGH-Rechtsprechung musste angewandt werden

Die Betreuungsgerichte des Freistaates Sachsen seien an die BGH-Entscheidung XII ZB 230/11 vom 8.12.2012 gebunden gewesen, bei einer späteren Vergütungsgewährung eine niedrigere Vergütungsstufe festzustellen, wenn die Ausbildung des Berufsbetreuers anders beurteilt werde. Damit rechtfertigte Sachsens Justizminister Jürgen Martens die existenzvernichtende Herabstufungspraxis in Sachsen (von Stufe III auf Stufe I), der dort bereits mehr als 70 Berufsbetreuer zum Opfer gefallen sind.

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Immer älter, öfter bedürftiger: Zahl der gesetzlichen Betreuungsfälle in Sachsen wächst weiter

Das Anwachsen der immer älteren Bevölkerung in Sachsen hat ganz unterschiedliche Folgen für das Gemeinwesen. Auch finanzielle, die der Gesetzgeber berücksichtigen muss, auch wenn er wie wild mit der Kürzungsschere klappert. Der sozialpolitische Sprecher der Linken, Dietmar Pellmann, hat die Staatsregierung mal wieder nach den Betreuungsfällen im Freistaat gefragt.

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